Abstraktion

WVZ Beye/Baumeister 0456

Organischere Formen und Bewegung

1928 wurde Willi Baumeister auf eine Professur nach Frankfurt berufen. In diesen Jahren wurden die Formen in seinen Bildern zunehmend weicher. Er entwickelte neue Konzeptionen und gab schrittweise die strenge, konstruktivistische Malerei zu Gunsten organischer Formen auf. Auf diese Weise konnte er sich dem Motiv der Bewegung stärker zuwenden. In dieser Phase entstanden auch vermehrt Gemälde auf Sand, die materiell wie formal nahe an die von ihm bewunderte Höhlenmalerei herankamen.

WVZ Beye/Baumeister 0026

Vom Impressionismus zur reinen Form

Willi Baumeisters Werk repräsentiert in großen Teilen die Entwicklung der abstrakten Malerei in Deutschland und Europa. Seine ersten Arbeiten stehen noch ganz unter dem Einfluss der akademischen Ausbildung, vor allem aber der um die Jahrhundertwende vorherrschenden Stile.