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Gemälde von Willi Baumeister mit Formen in verschiedenen Farben

Aus­stel­lung im Arp Muse­um

Aus­stel­lung

Netz­werk Paris
Abs­trac­tion-Créa­ti­on 1931–1937

5. Juli 2025 bis 11. Janu­ar 2026


In den Jah­ren 1931–1937 kämpft ein inter­na­tio­na­les Netz­werk in Paris für die Frei­heit der Kunst und gegen Faschis­mus: die Grup­pe Abs­trac­tion-Créa­ti­on, die in wech­seln­der Beset­zung bis zu 90 Mit­glie­der zählt. Unter ihnen sind Hans (Jean) Arp und Sophie Taeu­ber-Arp, Alex­an­der Cal­der, Bar­ba­ra Hep­worth und Piet Mon­dri­an. Es ist die ers­te Aus­stel­lung zu die­ser bahn­bre­chen­den Ver­ei­ni­gung seit den 1970er-Jah­ren.

Gemälde von Willi Baumeister mit Formen in verschiedenen Farben
Wil­li Bau­meis­ter, Flämm­chen­bild, 1931
(Inv.-Nr. BB-0491)

Wäh­rend sich über­all in Euro­pa natio­na­lis­ti­sche Bewe­gun­gen aus­brei­ten, ent­wi­ckelt sich Paris als Zen­trum der Avant­gar­de zu einem letz­ten Zufluchts­ort. Da es prak­tisch kei­nen Markt für abs­trak­te Kunst gibt, sieht sich die Grup­pe Abs­trac­tion-Créa­ti­on gezwun­gen, aut­ar­ke Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren unab­hän­gig der Salons und Gale­rien zu schaf­fen. Gene­ra­tio­nen­über­grei­fend, libe­ral, pro­gres­siv und visio­när setzt sie sich für die Ver­ei­ni­gung aller nicht­ge­gen­ständ­li­cher Rich­tun­gen ein. Die Aus­stel­lung zeigt die Spann­brei­te von stren­gen Kom­po­si­tio­nen und puris­ti­schen Lini­en­ras­tern bis hin zu leben­dig vibrie­ren­den, orga­nisch anmu­ten­den For­men­spie­len. Sie­ben inter­na­tio­na­le Gegen­warts­po­si­tio­nen zei­gen die Aktua­li­tät des The­mas.

Aus­ge­stell­te Künstler*innen der Grup­pe Abs­trac­tion-Créa­ti­on

Hans (Jean) Arp, Wil­li Bau­meis­ter, Eti­en­ne Beothy, Max Bill, Alex­an­der Cal­der, Robert Delaunay, Theo van Does­burg, Otto Freund­lich, Naum Gabo, Lau­re Gar­cin, Albert Glei­zes, Jean Gorin, Jean Hélion, Bar­ba­ra Hep­worth, Augus­te Her­bin, Mai­nie Jel­lett, Fran­tišek Kup­ka, Bart van der Leck, László Moho­ly-Nagy, Piet Mon­dri­an, Mar­low Moss, Kurt Schwit­ters, Hen­ryk Stażew­ski, Wła­dysław Strze­miń­ski, Sophie Taeu­ber-Arp, Geor­ges Van­ton­ger­loo, Pau­le Vézelay, Fried­rich Vor­dem­ber­ge-Gil­de­wart

Gegen­warts­po­si­tio­nen

Rana Begum, Ange­la Bul­loch, Dani­el Buren, Imi Knoe­bel, Timo Nas­se­ri, Kai Schie­menz, Beat Zode­rer

Kura­tiert von Astrid von Asten M.A., Syl­vie Kyeck M.A. und Dr. des. Anna Kuwa­lew­ski.

arpmuseum.org